ÜBER MICH : Martin Hollaus
1958 geboren in Neukirchen am Gr. Venediger/Salzburg
1974 Hotelfachschule Kleßheim/Salzburg
Viele Jahre in der Gastronomie tätig und in dieser Zeit viele Reisen.
1993 erste Erfahrungen mit einer Nikon FE
1998 Umschulung in den sozialen Bereich
(Förderung intellektuell und körperlich beeinträchtigter Menschen)
Zahlreiche Auszeichnungen und Puplikationen in Fachmagazinen für Fotografie.
Mein Moto:
Das "ICH" erträumt sich nur ein kleiner Geist.
Im "WIR" erschafft er sich den Halt.
Mit Bildern, Worten, Zeit und Raum, erfährt sich so der Mensch am Leben.
Bis er sich aus seinem Traum befreit, und als lichter Punkt
im dunklen Raum erscheint.
Und ja:
Nichts dokumentiert die Vergänglichkeit des Augenblicks so stark wie ein Foto; eben das ist einer der Gründe, warum ich so gerne fotografiere.
In diesem Sinne: Viel Freude beim Betrachten meiner Bilder.
Und vielen Dank, für deinen Besuch!
AUSZEICHNUNGEN, PUPLIKATIONEN & KRITIK
WARTEN AUF DEN RICHTIGEN AUGENBLICK
Diese Seiten bilden einen Ausschnitt des fotografischen Schaffens von Martin Hollaus ab: in Schwarz-Weiß. Gerade, weil im Monochromen die Formen, Bildinhalte und das Licht besonders stark hervortreten. Durch Weglassung der Farbe in einer meist bunten Tierwelt zeigt sich auch das Können des Menschen hinter der Kamera.
Andrea Spaeth - Photographie-Redaktion
Martin Hollaus: Ein wahrer Poet der Fotografie
Wenn Martin Hollaus in seinen verdienten Ruhestand eintritt, wird er sicher nicht in eine Sinnkrise stürzen, denn er lebt seinen Traum mit seiner Ehefrau in
einem gemeinsam sanierten alten Bauernhof im Nordosten Österreichs. Die beiden mittlerweile erwachsenen Töchter sind aus dem Haus, gehen ihrer eigenen Wege und Martin Hollaus genießt sein
naturnahes Umfeld mit Katzen und Hühnern, die das Lebenskonzept der Eigenversorgung ergänzt. Auch zahlreiche kleinere Wildtiere treiben sich auf dem Hof herum, etwas weiter setzt sich das
tierische Treiben im Wald mit den Rehen fort … Eine Art hat es dem Tierliebhaber besonders angetan: „Seit wir die Esel haben, fühle ich mich ständig unter Freunden - und das meine ich ehrlich.
Esel sind die verkanntesten Tiere, die es gibt. Sie sind wunderbare, soziale, extrem kluge, sehr loyale und treue Gefährten“, schwärmt der Sozialarbeiter. Man kann sagen: Martin Hollaus hat gut
vorgesorgt für ein erfülltes Dasein jenseits der Erwerbstätigkeit.
Und da gibt es noch etwas ganz anderes im Leben dieses tatkräftigen Menschen - etwas, das den kreativen Geist erfüllt und ihn sich ausleben lässt: die
Fotografie. Entdeckt hat er die Leidenschaft dazu auf seinen damaligen beruflichen Reisen als Hotelfachmann und Gastronom - vor allem in Südostasien. Viel Schönheit galt es einzufangen, um sie zu
teilen und sich später in Erinnerung zu rufen. Darüber hinaus entdeckte er das schöpferische Potential im virtuosen Umgang mit Bildausschnitten, Licht, Farben. Das wechselhafte und
familienfeindliche Berufsleben hatte irgendwann ein Ende, Hollaus sattelte um, ließ sich als Behindertenbetreuer ausbilden. Sein Leben hatte sich von Grund auf geändert, doch die Kamera blieb
sein ständiger Begleiter. Obwohl der Autodidakt in der Fotografie breit aufgestellt ist, sind seine Sinne besonders auf Menschen und eben Tiere eingestellt: „Sie spiegeln für mich die
Vielseitigkeit und Schönheit unserer Natur wider und ich finde, man kann von ihnen unglaublich viel lernen, wenn man sie beobachtet.“ Er ist Überzeugt, dass die Tiere seine tiefe Verbundenheit zu
ihm spüren und das Interesse erwidern.
Dieses Gespür für die Geschöpfe der Natur befähigt ihn, einzigartige Momente festzuhalten. Er bildet sie in Überbordender Schönheit ab oder fängt sie in
ihren energetischen Höhepunkten ein, etwa einen Raubvogel bei der Jagd. „Für mich ist Kinder- oder Tierfotografie nicht das Schwierigste. Ich bleibe einfach so lange unter Ihnen, bis ich ihnen
langweilig werde und sie daraufhin vergessen, dass ich da bin. So entstehen in unbeobachteten Momenten die schönsten und natürlichsten Motive. Bei Tieren ist es ähnlich.“ Eine schöne Aufnahme
entsteht für Martin Hollaus nicht zwangsläufig nur vor Ort: In Lightroom hinterfragt er noch einmal den Ausschnitt, auch die Farbe. „Manchmal reizt mich auch die Nostalgie, die Schwarz-Weiß für
mich repräsentiert. Und irgendwie ist es für mich auch reizvoll, einen Flamingo, der in seinem wunderschönen roten Kleid jeden anspricht, in einem anderen Licht zu zeigen, denn dann werden
plötzlich andere Dinge sichtbar.“ Eine ganz besondere fotografische Herausforderung stellt für ihn Gegenlicht dar. So schwierig sich dabei die perfekte Ausleuchtung gestaltet, so interessiert
zeigt sich Hollaus an dieser Aufgabe.
Andrea Spaeth (Photographie-Redaktion)
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"Himmelherz"
Himmelskörper. Warum begeistern uns schwebende oder dahingleitende Dinge in der Luft so sehr? Vögel, Ballons, Flugzeuge, Wolken … Martin Hollaus fällt oft durch gelungene Aufnahmen von Tieren auf, auch jenen mit Flügeln. Diesmal ist es wohl das Foto von einer Seifenblase, dem er den Titel „Himmelherz“ gegeben hat. Nur wenige Sekunden hält sich dieses ephemere Gebilde unter dem Druck physischer Kräfte bevor es zerplatzt und sich in seine Bestandteile auflöst. Ganz so, als hätte es nie existiert. Hollaus hält uns das fragile Dasein im schillernden Licht vor Augen.
Photographie-Redaktion
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"Street Life" von Martin Hollaus
"Street Life"" Das Straßenleben in Phnom Penh ist ein wildes, knatterndes, buntes Durcheinander in dem es immer etwas zu entdecken gibt wie hier auf einer Aufnahme von Martin Hollaus. Eine Gruppe kleiner Mädchen flitzt dort über die Straße. Ein offensichtlich eingeschweißtes Team, sie halten sich bei den Händen, führen sich gegenseitig quer zum Verkehr über den Asphalt. Niemand scheint im Trubel von ihnen Notiz zu nehmen, als seien sie Geister, nicht existent. Wie man sie so sieht, könnte man denken, dass das nächste Auto sie mitreißen wird. Etwas zerlumpt wirken sie: barfuß und nicht so recht eingekleidet. Es fällt auf, dass das eine Mädchen etwas trägt, das wie eine Bierflasche aussieht … Martin Hollaus zeigt uns ein aussagekräftiges Bild aus dem armen Kambodscha mit großer Reportagequalität.
(Photographie Redaktion)
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Am Futterhäuschen von Martin Hollaus aus dem Waldviertel, in Österreich, werden die Körner gerecht verteilt. Wer geschickt ist, erhascht seinen Teil im Flug. So wie dieser Erlenzeisig.
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"WEISSHANDGIBBON"
Tiere sind das Steckenpferd von Martin
Hollaus. Wie kaum ein anderer scheint
er in sie hineinzublicken und treffsicher ihre Besonderheiten
herauszuarbeiten.
Hier ist es die verblüffende Nähe zum Menschen, die er im Mittelformat mittig
frei stellt. Fast wirkt es, als sitze dort ein Mensch mit einem Kostüm: Der
Weißhandgibbon hockt dort, die Hände übereinander geschlagen, und blickt
unvermittelt in die Kamera. Ein selbstbewusstes Kerlchen (oder Mädchen?),
ganz bei sich, mit Interesse an dem Gegenüber. – Ein echter Charakterkopf.
(Photographie Redaktion)
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"DIE KINDERSTUBE"
Ein Schachbrettfalter oder eine Baumnymphe? Martin Hollaus weiß es und hat die Schönheit, deren Namen aus der griechisch-römischen Mythologie stammt und für eine anmutige weibliche Naturgottheit steht, fotografiert. Das heißt, eines von diesen ephemeren Wesen, deren Lebensspanne in ihrer Heimat Südostasien zwischen 19 und 104 Tagen beträgt, denn die anderen befinden sich noch in ihrem Puppenstadium. Genau deshalb betitelt Martin Hollaus das Bild „Die Kinderstube“. – Eine prägnante Naturstudie, die uns diese exotischen Lebewesen ein klein wenig näher bringen.
(Photographie Redaktioon)
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Wie macht man wirklich gute Fotos? Ein Vielversprechender Weg ist es, gute Fotos anderer aufmerksam zu studieren und vielleicht sogar zu versuchen, das eine oder andere Motiv selbst zu reproduzieren.
Das schärft das Auge und trainiert die handwerklichen Fähigkeiten.
Dieses Buch präsentiert dafür eine Fülle von Anschauungsmaterial:
Siegerfotos aus 65 Fotowettbewerben, die das FOTOHITS Magazin zwischen
2006 und 2013 veranstaltet hat. Aus insgesamt über 50.000 Einreichungen
wählten ganz unterschiedlich besetzte Jurys die besten Bilder aus den ver-
schiedensten Themenbereichen - ebenso schön anzusehen wie lehrreich.
Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf des Buches geht als Spende an die
Organisation "Reborter ohne Grenzen".
MARTIN HOLLAUS: Einen Ramen für das Licht schaffen
Das sagt die Jury:
Leuchtende Primärfarben bilden den Hintergrund für eine Gruppe Jugendlicher,
die Dank der Spiegelung zentral in einem lichtdurchfluteten Quardrat lagert.
Ob
aus Gestaltungswille oder Notwendigkeit: Der Abstand und die 300 Millimeter
Brennweite (Kleinbild-Äquivalent) waren eine gute Wahl, um das Ensemble flächiger wirken zu lassen.
So ergibt sich insgesamt der Eindruck eines Gemäldes, das an David Hockneys
Schwimmbecken-Bilder ereinneret.
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NATUR-SCHAU-SPIEL - unter diesem Motto stand der Fotowettbewerb des UNIVERSUM
Magazins, der gemeinsam mit unserem Schwestermagazin "Land der Berge" und dem
Reisefestival "Alles Leinwand" ausgetragen wurde. Die Jury aus hochrangigen Foto-
grafInnen, Grafik-Profis und JournalistInnen hatte wieder einmal die Qual der Wahl, aus
hunderten Bildern die - subjektiv - zehn besten auszuwählen.
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FOTOHITS
Exakt setzt Martin Hollaus den Fokus auf das Mangustenjunge. Dies verschafft seinem Siegerfoto einen Vorsprung vor vielen anderen Einreichungen.
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Das Bild "Hellhörig" von Martin Hollaus wurde bereits mehrfach ausgezeichnet
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Es muss bei Wasser nicht immer die Langzeitbelichtung sein. Mit einer kurzen Belichtungszeit von nur 1/1.000 Sekunden hat Martin Hollaus aus Wien sein Bild "Wassertanz" aufgenommen. Für die Knackige Schärfe des Pelikas war eine kurze Verschlusszeit unabdingbar,
ebenso wie ein Telezoom, um das Tier nicht zu verschrecken. Ein weiterer Tipp des Fotografen: Eine Serienaufnahme hilft ungemein, um bei einem bewegten Motiv im Anschluss um zumindest ein paar brauchbare Bilder mit nach Hause zu nehmen um zumindest ein paar brauchbare Bilder mit nach Hause zu nehmen. Ein Siegerfoto das in´s Auge sticht.
(Nikon D300s mit 2,8/80-200mm /185mm / f/8 / 1/1.000 s / Iso 100)
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Featuring nature images that touch the heart.
An international photo competition organized by Experiential Photography Zingst and photokina - world of imaging
- species diversity captured in photographs. This book presents the top 100.
Martin Hollaus
"Dark Clouds" - Church spire crowned by dramatic storm clouds.
Photographed in Waldviertel, Austria
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KRAUSKOPF-PELIKAN
Es sind immer wieder die Tiere, die Martin Hollaus überwiegend in den Bann ziehen und die er unermüdlich in seiner Fotografie stattfinden lässt: Schön, stark, zerbrechlich, charakteristisch ...... Auf diesem Bild überzeichnet er den sowieso überlangen Schnabel des Pelikans, indem er das Tier in Schwarz freistellt und ein vertikales Format wählt. Aber der Fokus liegt nicht nur auf dem Schnabel. Nicht umsonst heißt dieser Vogel Krauskopf-Pelikan. Bei genauem Hinsehen huscht einem schon ein Lächeln über das Gesicht.
Photographie - Redaktion
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UND WAS SAGT DIE K.I. ÜBER MARTIN HOLLAUS´ GEDANKEN
IM ZUSAMMENSPIEL MIT SEINEN BILDERN?
Martin Hollaus verbindet seine visuellen Werke oft mit lyrischen Texten und philosophischen Gedanken. Er setzt sich kritisch mit gesellschaftlichen Entwicklungen (wie Hetze und Egoismus) auseinander und plädiert stattdessen für Mitgefühl und Achtsamkeit.
Die lyrischen Texte von Martin Hollaus sind eng mit seinen Bildgalerien verwoben. Er nutzt seine Gedichte, um die Stimmung seiner Natur-, Menschen- und Tieraufnahmen philosophisch zu untermalen.
Fünf seiner zentralen Werke spiegeln seine Sichtweise auf das Leben, die Gesellschaft und das menschliche Dasein wider:
1. "Wie ein Mantra“ Aus der Galerie: Landschaft und Natur. Dieses Gedicht begleitet seine
Landschaftsaufnahmen (wie jene vom Mekong oder dem Waldviertel) und thematisiert die menschliche Rastlosigkeit. Es ist der Schlüssel zu Martin Hollaus’ Kunst, ein Aufruf zur Achtsamkeit und
Entschleunigung. Es erklärt, warum er Landschaften fotografiert: Seine Bilder versuchen, genau dieses „warme, helle Leuchten“ und das „Paradies“ auf Erden sichtbar zu machen, an dem der
gestresste Mensch so oft blind vorbeieilt.
2. "Augenblicke“ Aus der Galerie: Menschen. Mit dieser Lyrischen Prosa befasst Martin Hollaus sich mit der
Vergänglichkeit und der Essenz der Foto-grafie, dem Festhalten eines Moments. Hollaus will uns bewusst machen, wie flüchtig unsere Existenz ist. Das Leben rast an uns vorbei. Wir haben keine
Kontrolle darüber, wie schnell schöne Momente vergehen, und wir können schmerzhafte Momente („manches möchten wir am liebsten gar nicht sehen“) oft nicht verhindern. Seine Botschaft lautet: Das
Leben lässt sich nicht anhalten.
3. "Ein Bild von Freiheit" Aus der Galerie: Tiere. Martin Hollaus nutzt den Flug des Adlers als Gesicht der
Freiheit. Der Greifvogel ist „frei von geistig Ketten“. Er hinterfragt sein Dasein nicht, sondern lässt sich einfach vom Wind tragen. Elemente wie eine „Feder im Wind“ oder ein lachendes Kind
verdeutlichen eine unbeschwerte, dynamische Freiheit, die im Moment existiert und nicht festgehalten werden kann. Hollaus schreibt, dass der Begriff Freiheit oft wie ein Anker wirkt, „an so
manch´ erträumten Schiff“. Das bedeutet: Der Mensch sehnt sich so sehr nach Freiheit, dass er sie zu einem starren Konzept, einer Sehnsucht oder einer Definition macht. Dadurch blockiert (ankert)
er sich ironischerweise selbst, anstatt einfach frei zu sein. Während der Adler die Freiheit lebt, kann der Mensch sie oft nur passiv betrachten. Er braucht Krücken - wie einen wärmenden
Sonnenstrahl im Schatten oder eben ein physisches Bild -, um das Gefühl zu begreifen. "Das Bild eines fliegenden Adlers ist nicht die Freiheit selbst, es ist vielmehr eine zweidimensionale
Illusion". Auf der einen Seite steht die Sehnsucht nach der kindlichen Leichtigkeit, die uns im Alltag oft abhandenkommt. Auf der anderen Seite steht die Realität des Lebens, in der wir uns
manchmal im Schatten wiederfinden und lernen müssen, auf den rettenden Sonnenstrahl zu vertrauen. Und genau das ist es, was Martin Hollaus mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos macht: Er zeigt uns den
Kontrast unseres Daseins, das Dunkle, damit das Helle umso intensiver strahlen kann.
4. "Die Wurzel allen Übels“ Aus der Galerie: Gedanken. Dieser Prosa mit stark lyrischen Stilelementen von
Martin Hollaus ist eine scharfe, zivilisatorische und psychologische Zustandsbeschreibung. Er analysiert, wie aus persönlicher Ohnmacht und gesellschaftlicher Spaltung systematisch Hass entsteht.
Hollaus warnt davor, dass Hass eine Einbahnstraße in das persönliche Unglück ist. Wer sich auf Hetze und Feindbilder einlässt, schadet am Ende nicht nur den anderen, sondern zerstört in erster
Linie sich selbst.
5. "Licht" aus der Galerie: Sonstiges. Dieses Gedicht von Martin Hollaus reflektiert über die Vergänglichkeit
des menschlichen Lebens und die Macht der Erinnerung, eingefangen durch die Metapher der Fotografie. Als Fotograf nutzt er die zentralen Elemente seines Handwerks - Licht, Schatten und den
flüchtigen Augenblick - um eine tiefere philosophische Frage über unsere Existenz zu stellen. Hollaus führt uns hier die Doppeldeutigkeit der Fotografie vor Augen: Das Entstehen und Verblassen
durch Licht beschreibt exakt den fotochemischen Prozess, und gleichzeitig die Vergänglichkeit unserer Erinnerungen. Starker Kontrast: Der Wechsel von den „Farben dieser Welt“ zu den harten
Kontrasten von „Licht und Schatten“ spiegelt die Höhen und Tiefen des Lebens wider. Der hoffnungsvolle Schluss: Die finale Frage lässt den Leser nicht deprimiert zurück. Sie deutet an, dass Kunst
und Kreativität (das Licht) die Dunkelheit der Zeit überdauern können. Es ist ein sehr reifes Werk, das zeigt, dass Hollaus nicht nur mit der Kamera, sondern auch mit Worten präzise
belichten kann.
Hinter den kontrastreichen Bildern Von Martin Hollaus steckt eine Persönlichkeit, die sich durch tiefe Empathie Naturverbundenheit und Philsosophische
Nachdenklichkeit auszeichnet. Ein Blick auf seine Biografie und seine eigenen Texte zeichnet das Bild eines sehr vielseitigen und tiefgründigen Menschen.
Für Martin Hollaus ist die Fotografie untrennbar mit der Vergänglichkeit des Lebens verbunden. Seine Gedanken dazu drücken sich sowohl in seinen Bildkompositionen
als auch in seinen eigenen lyrischen Texten aus. Er versteht das Fotografieren als den Versuch, dem ständigen Wandel der Zeit für einen kurzen Moment Einhalt zu gebieten.
In seinen Texten und Bildthemen ist er spürbar gesellschaftskritisch, allerdings nicht auf eine laute oder parteipolitische Weise. Seine Kritik entspringt einer
zutiefst humanistischen, empathischen Haltung und richtet sich gegen soziale Kälte, Egoismus, Hass und die Ungerechtigkeiten der modernen Welt. In seinen lyrischen Begleittexten spart er
nicht mit deutlichen Worten gegen Intoleranz und religiösen oder politischen Fanatismus. Er kritisiert scharf, wie Ideologien Menschen vergiften und ihnen die Fähigkeit zu Empathie und
Lebensfreude rauben. So schreibt er z, B. reflektierend über Menschen, die sich radikalisieren, bzw radikalisieren lassen.
Durch seine langjährige Arbeit im sozialen Bereich und seine Street Photography lenkt er seinen Blick immer wieder gezielt auf Menschen am Rande der Gesellschaft
oder in schwierigen Lebenslagen. Seine Bilder tragen oft vielsagende Titel wie „Geschlossene Gesellschaft", "Der große Streik" oder „Political Entertainment".
Bei seinen Reisen dokumentiert er ungeschönt, aber respektvoll, die soziale Realität. Ein bekanntes Beispiel ist die Beschreibung einer Kritikerin, über eine
Straßenszene in Kambodscha, bei der er zerlumpte, barfüßige Kinder fotografierte, die von der vorbeirasenden Masse völlig ignoriert wurden – „als seien sie Geister, nicht existent“.
Sein zentrales Lebensmotto drückt eine tiefe Skepsis gegenüber extremen Individualismus, Egoismus, Gier und der Ellbogenmentalität der heutigen
Leistungsgesellschaft aus.
Als Behindertenbetreuer widmet Hollaus sein Berufsleben Menschen, die in unserer Gesellschaft oft übersehen werden oder auf Hilfe angewiesen sind. Seine Tierliebe
entspringt derselben Quelle: Es ist der Drang, das Richtige zu tun: sich für die Schwachen und Wehrlosen einzusetzen. Seine Fotografie macht auf die Schönheit, aber auch auf die Verletzlichkeit
der Natur aufmerksam.
Martin Hollaus versteht Mensch und Tier als Teil desselben großen Ganzen. Indem er die tiefe Emotionalität in den Augen von Tieren sichtbar macht, bricht er die
Grenze zwischen Mensch und Natur auf und mahnt uns zu mehr Mitgefühl.
Und dennoch - Martin Hollaus ist felsenfest davon überzeugt, dass eine künstliche Suchmaschiene noch lange nicht intelligent ist. Aber ja: sie
verfügt. ;-)
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2013
Bild: "Sommerahnung"
Siegerfoto im Foto-Fachmagazin FOTOHITS
Ausgabe 7-8/2013
Bild: „Stilles Wasser"
Top Platzierung im Foto-Fachmagazin FOTOHITS
Ausgabe 4/2013
Thema „Wasser"
Bild: „Freunde"
Abgedruckt im Foto-Fachmagazin PHOTOGRAPHIE
Ausgabe 10/2013
Thema: „Der Mensch im Fokus"
sowie Platz 2 bei den Primasenser Fototagen
Bild: „Wassermusik"
Siegerfoto bei den IMMAGE DAYS
(Salzburger Nachrichten)
2014
Bild: „Der Flug des Graureihers"
Abgedruckt im Foto-Fachmagazin PHOTOGRAPHIE
Ausgabe 6/2014
Thema: Bewegung
Bild: „Geschwister"
2. Platz beim Fotowettbewerb des Vereins der Wiener Friedhöfe
Die Bilder: „Möwe“ und „Dunkle Wolke"
wurden auf der Homepage von GEO veröffendlicht
2015
Bild: „Hellhörig"
wurde abgedruckt im Foto-Fachmagazin fotoMAGAZIN
Ausgabe 5/2015
sowie im renommierten Foto-Fachmagazin PHOTOGRAPHIE
Ausgabe 10/2015
Bild: „Dunkle Wolken"
wurde mehrmals ausgezeichnet,
unter anderem war es im April 2015 unter den Siegerfotos
auf der Homepage von National Geographic zu sehen
Bild: „Fisch verbindet"
wurde - neben vielen anderen Fotos - im Foto-Fachmagazin FOTOFORUM.DE abgelichtet
Ausgabe 3/2015
Bild: „Der zerzauste Pelikan"
war zu sehen im NATIONAL GEOGRAPHIC
Ausgabe 6/2015
Bild: „Action"
Abgedruckt in der Foto-Fachzeitschrift fotoMAGAZIN
Ausgabe 8/2015
Bild: „Weinland"
war zu sehen auf der Homepage von NATIONAL GEOGRAPHIC
11/2015
2016
Bild: „Erlenzeisig im Flug"
war das Sieger-Foto im Wettbewerb von Geo
und wurde abgedruckt in Ausgabe 2/2016
Thema „Wintervögel"
Bild: "Weisse Rivalen"
Siegerfoto des Foto-Fachmagazins FOTOHITS
Ausgabe 3/2016
Thema „Schwarz-Weiss"
Bild: „Die Besucherin"
Abgedruckt in der Juli Ausgabe von NATIONAL GEOGRAPHIC
Bild: „Up"
3. Platz bei einem Wettbewerb von FOTOTEST
Thema: „Street-Fotografie"
Ausgabe 5/2016
Bild: „Dunkle Wolken"
Erschien im Buch „Heartbeat of Nature"
Herausgeber dieses großartigen Buchs ist seetownpublishingzngst
Bild: „Pole position"
wurde abgedruckt im Foto-Fachmagazin FOTOOBJEKTIV Nr. 193
im November 2016
Bild: „Mozart & more"
War zu sehen im Fotoobjektiv
in der November Ausgabe
2017
Bild: „Der Fischer"
Erreichte den 2. Platz bei einem - vom Natur-Fachmagazin UNIVERSUM
ausgeschriebenen Fotowettbewerb und wurde
präsentiert beim Foto-Festival im alten AKH in Wien
und wurde abgedruckt in selbigem Magazin
Ausgabe 3/2017
Bild: „Jimmy"
war unter den besten Bildern der Foto-FachZeitschrift fotoMAGAZIN
Ausgabe 4/2017
Bild: „Traunsee"
Wurde abgelichtet im Natur Magazin TERRE MATER
Ausgabe 4/2017
Bild: „Möwe"
war zu sehen im Foto-Fachmagazin FOTOTEST
Ausgabe 5/2017
Bild: „Begutachtung"
wurde veröffentlicht im fotoMAGAZIN
Ausgabe 6/2017
Bild: „Endless"
gewann den 2. Platz beim Fotowettbewerb von PhotoPlanet
im August 2017
Bild: „Jungs"
wurde veröffentlicht im Foto-Fachmagazin FOTOTEST
Ausgabe 12/2017
2018
Bild: „Traunstein"
war zu sehen im Foto-Fachmagazin fotoMAGAZIN
Ausgabe 1/2018
Bild: „Jimmy"
Erreichte Platz 3 im Wettbewerb des Foto-Fachmagazins PHOTOGRAPHIE
Ausgabe 2-2/2018
Bild: „Wassertanz"
erreichte Platz 3 und wurde abgelichtet
im Foto-Fachmagazin PHOTOGRAPHIE
Thema. Wasser und erschien
in Ausgabe 4/2018
Bild: „Zwischen den Gräbern"
War Gewinnerbild bei PHOTOGRAPHIE
Ausgabe 6/2018
Bild: „Wintersonne"
wurde abgedruckt im Foto-Fachmagazin FOTOTEST
Ausgabe 9-10/2018
Bild: „Dolomiten"
war zu sehen im Foto-Fachmagazin FOTOTEST
Ausgabe 7/8 2018
2019
Bild: „Heavenly"
war zu sehen im Natur-Magazin TERRA MATER
Ausgabe März April 2019
Bild: „Brot"
wurde abgedruckt in der Fotozeitschrift FOTOTEST
Ausgabe 2/2019
Bild: „Nachwuchs"
wurde abgedruckt in fotoHITS
Bild: „Chicken wings"
war zu sehen im Foto-Fachmagazin FOTOTEST
Ausgabe 7/2019
Bild: „Elfe"
erreichte d Platz 1 im Wettbewerb von FOTOTEST
Ausgabe 6/2019
Bild: „Hellhörig"
War auf Platz 3 im Foto-Fachmagazin PHOTOGRAPHIE
Ausgabe 10/2019
2020
Bild: „Wassertanz"
erhielt eine Doppelseite In PHOTOGRAPHIE
Ausgabe 4/2020
Bild: „Die Sonne im Rahmen"
wurde abgebildet im fotoMAGAZIN
Ausgabe 11/2020
2021
Bild: „up"
Doppelseite in FOTOHITS
Ausgabe 3/202
2022
Bild: „Am Meer"
wurde abgebildet in fotoMAGAZIN
Ausgabe 6/2022
Bild: „Weinbergschnecke auf Magnolienblüte"
wurde erschien im Foto-Fachmagazin FOTOTEST
Bild: „Himmelherz“
war ebenfalls Foto der Woche in PHOTOGRAPHIE
2023
Bild: „Waldreichs"
Unter den Siegerfotos von FOTOTEST
Ausgabe 1/2023
Bild: „Der Fischer"
war Foto der Woche in der renommierten Foto-Fachzeitschrift PHOTOGRAPHIE
07. bis 13. November 2022
Bild: Der Fischer"
Wurde, einmal mehr, Vom Foto-Fachmagazin FOTOHITS als Siegerfoto vorgestellt
Ausgabe2/2023
Bild: "Weißhandgibbon"
wurde am 17. 04. 2023 vom rennomierten Foto-Fachmagazin PHOTOGRAPHIE
zum Foto der Woche gkürt
Bild: „Die Kinderstube"
wurde von PHOTOGRAPHIE am 21.08.2023 zum Foto der Woche gekürt
Bild: „Lebens. Mittel. Punkt"
Erreichte Platz 1 beim Fotowettbewerb des Club Niederösterreich
mir Beteiligung der Landwirtschaftskammer
im November 2023
usw …….